Berufsunfähigkeits - Versicherung
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist gerade für junge Menschen und für Menschen mit finanziellen Verpflichtungen (Bankdarlehen, Familie u.s.w.) unverzichtbar. Dabei wird die Arbeitskraft abgesichert. Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung scheint aber nur dann sinnvoll, wenn für einen bestimmten Zeitraum (z.B. solange finanzielle Verpflichtungen bestehen) das Arbeitseinkommen nahezu vollständig abgesichert ist! Kann auf Grund einer Erkrankung, eines Unfalls oder einer der Zivilisationskrankheiten wie z.B. Herzinfarkt oder Schlaganfall der Beruf nicht mehr oder weniger als 50% ausgeübt werden, zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung eine vereinbarte Rente. Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist sehr wichtig, weil die Deutsche Rentenversicherung nur eine Rente wegen  Erwerbsminderung  zahlt,  wenn man weniger als 6 Stunden täglich eine Arbeit verrichten kann – dabei spielt es keine Rolle, in welchem Beruf diese Arbeit verrichtet wird. Beispiel: ein Ingenieur kann seinen Beruf nicht mehr ausüben, könnte jedoch als Pförtner noch 6 Stunden am Tag arbeiten. Außerdem muss eine bestimmte Zahl an Pflichtbeiträgen geleistet und die so genannte Wartezeit muss erfüllt sein. Grundlage für die Beitragsberechnung der Berufsunfähigkeitsversicherung sind zum Einen die Höhe der vereinbarten Rentenzahlung, das Alter und die Vertragslaufzeit und zum Anderen der versicherte Beruf und der Gesundheitszustand. Bestehen bereits Krankheiten, wird in aller Regel hierfür keine Rente gezahlt,  oder der Antrag wird sogar insgesamt abgelehnt. Akademiker oder Personen mit Personalverantwortung zahlen üblicherweise weniger Beitrag als Menschen mit körperlich anstrengenden Berufen  wie z.B. Handwerker. Das Alter bei Vertragsabschluss spielt eine große Rolle. Je jünger die versicherte Person ist, desto günstiger ist der Beitrag und umkehrt: je älter sie ist, desto teurer ist der Beitrag – mit zunehmendem Alter steigen die Versicherungsbeiträge überproportional an. Die notwendige Höhe der Berufsunfähigkeitsrente richtet sich nach der Versorgungslücke, die nach Eintritt der Berufsunfähigkeit entsteht (Versorgungslücke = monatliche finanzielle Verpflichtungen minus Einnahmen).  Die Berufsunfähigkeitsrente darf allerdings nicht höher sein als das monatliche Nettoeinkommen, sollte aber auch nicht signifikant niedriger als das heutige Einkommen sein. Auch zukünftige Einkommenssteigerungen sollten berücksichtigt sein. Eine Berufsunfähigkeitrente über einige wenige hundert Euro pro Monat abzuschließen, ist nicht angeraten.  Bei der Auswahl der Berufsunfähigkeitsversicherung muss auf sehr viele Dinge geachtet werden. Nicht alle Versicherer erfüllen wichtige Kriterien wie z.B. 1. Verzicht auf abstrakte Verweisung                                                                    Die Versicherung kann im Schadensfall von seinem Kunden verlangen, eine andere Tätigkeit als den bisher ausgeübte Beruf auszuüben, ansonsten wird die Leistung verweigert. Dabei spielt es keine Rolle ob diese Tätigkeit für den Kunden verfügbar ist. 2. Nachversicherungsgarantie ohne Gesundheitsprüfung                                      Hier kann zu bestimmten persönlichen Anlässen wie z.B. Heirat, Geburt eines Kindes oder Tod einer bestimmten Person die vereinbarte Rente erhöht werden, ohne dass erneut Gesundheitsfragen beantwortet werden müssen. 3. Verzicht auf § 163 VVG                                                                                  Ist dieser Verzicht nicht vereinbart, kann die Versicherung Beitragsanpassung über den vereinbarten Bruttobeitrag hinaus vornehmen. Darüber hinaus sind weitere wichtige Kriterien zu beachten, die immer in Verbindung mit den individuellen Bedürfnissen des Kunden stehen.
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Michael Schramm bAV Ökonom (ebs) Dienstleister Waldenburg betriebliche Altersversorgung
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