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Michael Schramm bAV Ökonom (ebs) Dienstleister Waldenburg betriebliche Altersversorgung
Versicherung und betriebliche Altersversorgung
Laut § 1 (1) Satz 1 BetrAVG (Betriebsrentengesetz) können einem Arbeitnehmer durch seinen Arbeitgeber Leistungen der Alters-, Invaliditäts-oder Hinterbliebenenversorgung zugesagt werden. Somit geht es bei der betrieblichen Altersversorgung um maximal 3 biometrische Risiken. Altersversorgung Für eine Zusage des Arbeitgebers auf Altersversorgung ist es nicht zwingend, eine Versicherung abzu- schließen. Die geeignete Zusageart ist die beitragsorientierte Leistungszusage. Das bedeutet, es wird einem bestimmten Beitrag entsprechend eine Leistung zugesagt. Wird diese Form der Zusage mit Hilfe einer Versicherung umgesetzt, ist darauf zu achten, dass der Versicherungstarif eine Garantieleistung (mindestens den gezahlten Beitrag) und eine angemessene Verzinsung beinhaltet. Invaliditätsabsicherung Will der Arbeitgeber seine Mitarbeiter gegen das Risiko der Invalidität absichern, kommt in der Praxis oft nur die Umsetzung mit Hilfe einer Versicherung in Betracht. Bei der Umsetzung sehen sich Arbeitgeber aber erheblichen unkalkulierbaren und administrativen Risiken ausgesetzt. So müsste beispielsweise eine Versorgungszusage geändert oder gar beendet werden, wenn ein Versicherungsvertrag beitragsfrei (gleich aus welchem Grund) gestellt wurde. Auch stellt sich aus Arbeitgebersicht die Frage, was passiert, wenn die Versicherung im Falle der Berufsunfähigkeit die Leistung (z.B. Bedingungsgemäß) verweigert. Was passiert, wenn eine Mitarbeiterin für längere Zeit in “Babypause” geht, und danach den Vertrag planmäßig weiterführen möchte? Die wenigen Beispiele zeigen, dass Arbeitgeber eine Zusage auf betriebliche Altersversorgung besser nicht mit dem Risiko Invalidität verknüpfen. Hinterbliebenenversorgung Bei der Hinterbliebenenversorgung ist darauf zu achten, dass in der Regel nur der sehr enge Begriff der Hinterbliebenenversorgung in Betracht kommt. Da sich das Familienbild in Deutschland in den letzten Jahrzehnten stark verändert hat, haben immer mehr Arbeitnehmer keinen Hinterbliebenen im Sinne der Regeln der betrieblichen Altersversorgung. Produktauswahl Der Arbeitgeber hat im Bereich der betrieblichen Altersversorgung die “Produkthoheit”. Damit kann der Arbeitgeber dafür sorgen, dass nur aus seiner Sicht geeignete Produkte zum Einsatz kommen. Der Arbeitgeber hat ebenfalls die Möglichkeit attraktive Rahmenverträge mit Sonderkonditionen für seine Belegschaft mit Versicherungen abzuschließen. Macht der Arbeitgeber von seinem Recht Gebrauch und gibt den Einsatz von bestimmten Produkten vor, muss er sich im Streitfall mit dem sogenannten Produktauswahlverschulden auseinandersetzen. Verwaltung Nahezu alle mittelständigen Unternehmen in Deutschland bieten betriebliche Altersversorgung. Durch den Wechsel von Arbeitnehmern von einem zum anderen Arbeitgeber ist in den letzten Jahren bei vielen Unternehmen ein bunter Mix aus verschiedenen Versicherungssellschaften mit den unterschiedlichsten Tarifen und schier unerschöpflichen Auswirkungen auf den Arbeitgeber entstanden. Die Lösung Sind in einem Unternehmen Versicherungsverträge für die betriebliche Altersversorgung vorhanden, dann sollte ein Versicherungsmakler mit entsprechendem Mandat als Partner gewählt werden! Nur der geeignete Versicherungsmakler haftet für die Produktauswahl und das Produkt selbst hat Zugriff auf alle Produkte aller Gesellschaften ist wirklich unabhängig ist bei entsprechendem Mandat für die (kostenlose) Verwaltung aller Produkte verantwortlich
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